Beerenobst

Beerensträucher tragen schon ein bis zwei Jahre nach dem Pflanzen und brauchen wenig Platz. Sie bleiben viele Jahre am selben Ort, deshalb lohnt es sich, den Platz gut zu wählen und den Boden vorher mit Kompost zu verbessern.

Gepflanzt wird am besten im Herbst, wenn der Boden noch warm ist, oder im zeitigen Frühjahr. Pflanzen im Topf gehen fast das ganze Jahr, solange der Boden nicht gefroren ist.

6 Pflanzen im Mittel für Deutschland

  • Vorziehen
  • Direktsaat
  • Auspflanzen
  • Ernte
  • Jungpflanze wächst drinnen
  • letzter Frost, 19. Apr
  • letzter Frost in 8 von 10 Jahren
  • erster Herbstfrost, 1. Nov
  • heute

Worauf du achten solltest

  1. Die Termine unten nennen die günstigste Pflanzzeit und die übliche Erntezeit. Die Ernte beginnt meist im zweiten Jahr nach dem Pflanzen.
  2. Heidelbeeren brauchen sauren Boden (pH 4 bis 5). In normaler Gartenerde gedeihen sie nur in einem Beet oder Kübel mit Rhododendronerde.
  3. Regelmäßig auslichten: alte Triebe bei Johannisbeeren und Stachelbeeren, abgetragene Ruten bei Himbeeren und Brombeeren. So bleiben die Sträucher gesund und tragen reich.

Passt gut zusammen

Diese Pflanzen aus der Liste sind gute Nachbarn und können nebeneinander wachsen.

Welche Nützlinge sie anlocken

Was die Pflanzen den Insekten bieten und wie das im Beet hilft. Mehr zu jedem Nützling unter Nützlinge.

Erdbeeren

  • Wildbienen: Die offenen Blüten bieten Pollen und Nektar im Frühjahr, wenn noch wenig anderes blüht. Werden alle Samenanlagen einer Blüte bestäubt, entstehen große, gleichmäßig geformte Früchte.
  • Hummeln: Hummeln fliegen schon bei kühlem Frühlingswetter, wenn Erdbeeren blühen. Ihre gründliche Bestäubung verringert missgebildete Früchte.

Johannisbeeren

  • Wildbienen: Die Blüten öffnen sich im April und bieten früh im Jahr Nektar und Pollen. Gut bestäubte Trauben tragen mehr Beeren.
  • Hummeln: Hummeln fliegen auch bei kühlem Aprilwetter und bestäuben die Blüten dann, wenn Bienen noch im Stock bleiben.

Stachelbeeren

  • Wildbienen: Die kleinen Blüten öffnen sich schon im April und liefern frühen Nektar. Wildbienen sorgen für einen guten Beerenansatz.
  • Hummeln: Hummeln fliegen auch bei kühlem Frühlingswetter und besuchen die hängenden Blüten gern.

Himbeeren

  • Honigbienen: Himbeeren sind eine gute Bienenweide mit viel Nektar. Honigbienen fliegen die Blüten wochenlang an.
  • Hummeln: Hummeln bestäuben die nach unten hängenden Blüten gründlich, dann werden die Früchte vollständig und fallen nicht krümelig auseinander.
  • Wildbienen: Viele Wildbienenarten sammeln an Himbeerblüten Nektar und Pollen.

Brombeeren

  • Honigbienen: Brombeeren blühen lange von Juni bis in den August und liefern viel Nektar in einer Zeit, in der im Garten oft wenig blüht.
  • Wildbienen: Viele Wildbienen und Schwebfliegen besuchen die offenen, flachen Blüten.
  • Hummeln: Hummeln bestäuben die Blüten gründlich, dann bilden sich vollständige Früchte.

Heidelbeeren

  • Hummeln: Die glockenförmigen Blüten geben ihren Pollen am besten frei, wenn Hummeln an ihnen vibrieren. Gut bestäubte Blüten bilden größere Beeren.
  • Wildbienen: Die Blüten öffnen sich im Frühling und liefern Wildbienen Nektar und Pollen.

Termine für Beerenobst in deinen Kalender

Gib oben deinen Ort oder deine Postleitzahl ein. Dann bekommst du die Termine für deinen Ort als Kalenderdatei, mit einer Erinnerung am ersten Tag jeder Phase um 8 Uhr, z. B. „Erdbeeren auspflanzen“.

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