Erbsenwickler

Schädling · Cydia nigricana

Raupen eines kleinen Falters fressen in den Hülsen die Erbsen an. Befällt Erbsen.

Erkennen

Außen sieht man den Hülsen wenig an. Innen sind einzelne Erbsen angefressen, dazwischen Kot und eine gelbliche Raupe mit dunklem Kopf.

Wann: Flug der Falter Juni bis Juli, zur Blüte der Erbsen

Vorbeugen

  • Früh säen: Erbsen, die vor Mitte Juni verblüht sind, bleiben meist verschont.
  • Während der Blüte ein Kulturschutznetz überlegen, danach wieder abnehmen.
  • Erbsen nicht jedes Jahr an dieselbe Stelle säen, die Raupen überwintern im Boden.

Wenn der Befall schon da ist

  • Befallene Erbsen beim Palen aussortieren, die übrigen lassen sich essen.
  • Nach der Ernte den Boden flach hacken, das stört die überwinternden Raupen.

Konventionell: Im Haus- und Kleingarten lohnen sich chemische Mittel nicht: Sie müssten genau zur Eiablage in die Blüten und träfen dort Bienen.

Nur Mittel verwenden, die für den Haus- und Kleingarten zugelassen sind (Verzeichnis des BVL), und die Gebrauchsanleitung beachten.

Natürliche Gegenspieler

  • Schlupfwespen: Winzige Wespen, die ihre Eier in Blattläuse und Raupen legen und sie so töten.

Diese Pflanzen befällt er besonders

  • Erbsen

    Betroffen sind vor allem spät gesäte Erbsen, die noch im Juni und Juli blühen. Früh gesäte Sätze entgehen dem Falter oft ganz.

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