Anthraknose der Lupine
Pilzkrankheit, die Stängel von Lupinen verdreht und einknicken lässt, oft mit dem Saatgut eingeschleppt. Befällt Blaue Süßlupine.
Erkennen
Vor oder während der Blüte verdrehen sich die Stängel, Blattstiele knicken ab und die Blätter welken. An der Innenseite der Krümmung und später an den Hülsen sitzen eingesunkene Flecken mit braunem Rand, bei feuchtem Wetter mit orangefarbenen Sporenpolstern.
Wann: Vor und während der Blüte, vor allem bei warmem, feuchtem Wetter
Vorbeugen
- Nur gesundes, zertifiziertes Saatgut säen. Der Pilz sitzt oft unsichtbar im Samen.
- Keine eigenen Samen von befallenen Pflanzen nehmen.
- Lupinen nicht jedes Jahr auf dasselbe Beet säen und Pflanzenreste nach dem Abmähen gut einarbeiten oder entfernen.
Wenn der Befall schon da ist
- Befallene Pflanzen früh herausziehen und in den Hausmüll geben.
- Eine Gründüngung bei Befall einfach früher abmähen und einarbeiten.
Konventionell: Für den Haus- und Kleingarten sind gegen die Anthraknose der Lupine keine Mittel zugelassen. Gesundes Saatgut ist der wichtigste Schutz.
Nur Mittel verwenden, die für den Haus- und Kleingarten zugelassen sind (Verzeichnis des BVL), und die Gebrauchsanleitung beachten.
Diese Pflanzen befällt sie besonders
Verdrehte, einknickende Stängel mit eingesunkenen braunen Flecken. Kommt meist mit dem Saatgut, darum nur gesundes Saatgut säen.
Mehr über Anthraknose der Lupine bei Wikipedia
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