Blattrandkäfer

Schädling · Sitona lineatus

Kleine Rüsselkäfer, die halbrunde Buchten in die Blattränder von Erbsen und Bohnen fressen. Befällt Dicke Bohnen, Erbsen, Inkarnatklee und Blaue Süßlupine.

Erkennen

Gleichmäßige, halbrunde Fraßstellen am Rand der Blätter, wie ausgestanzt. Die graubraunen Käfer sind etwa 4 mm groß und lassen sich bei Störung fallen. Die Larven fressen im Boden an den Wurzelknöllchen.

Wann: April bis Juni, vor allem bei warmem, trockenem Frühjahrswetter

Vorbeugen

  • Erbsen und Bohnen nicht jedes Jahr auf dasselbe Beet setzen.
  • Früh säen und für zügiges Wachstum sorgen: Kräftige Pflanzen wachsen dem Fraß davon.
  • Den Boden feucht und gut versorgt halten.

Wenn der Befall schon da ist

  • Meist nicht nötig, ältere Pflanzen verkraften den Fraß.
  • Junge Saaten bei starkem Befall mit einem Kulturschutznetz abdecken.

Konventionell: Für den Haus- und Kleingarten sind gegen Blattrandkäfer kaum Mittel zugelassen, und bei dem meist geringen Schaden lohnt es sich auch nicht.

Nur Mittel verwenden, die für den Haus- und Kleingarten zugelassen sind (Verzeichnis des BVL), und die Gebrauchsanleitung beachten.

Natürliche Gegenspieler

  • Laufkäfer: Jagen nachts am Boden Schneckeneier, junge Schnecken und Insektenlarven.

Diese Pflanzen befällt er besonders

  • Dicke Bohnen

    Die Käfer fressen Buchten in die Blattränder der jungen Pflanzen. Meist harmlos, wenn die Pflanzen schnell wachsen.

  • Erbsen

    Bei Erbsen im Frühjahr die typischen Buchten in den Blatträndern. Früh gesäte, kräftige Erbsen wachsen dem Fraß meist davon.

  • Inkarnatklee

    Fressen buchtige Löcher in die Blattränder, die Larven die Wurzelknöllchen. An kräftigen Beständen bleibt der Schaden meist gering.

  • Blaue Süßlupine

    Fressen buchtige Löcher in die Blattränder junger Pflanzen. Kräftige Bestände wachsen meist darüber hinweg.

Mehr über Blattrandkäfer bei Wikipedia

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