Kartoffelkäfer
Käfer und rote Larven fressen das Kartoffelkraut kahl. Befällt Auberginen und Kartoffeln.
Erkennen
Gelbe Käfer mit zehn schwarzen Längsstreifen, orange Eigelege unter den Blättern, rote bis orange Larven mit schwarzen Punkten. Die Blätter werden bis auf die Stängel abgefressen.
Wann: Mai bis August
Vorbeugen
- Kartoffeln nicht jedes Jahr am selben Platz anbauen, die Käfer überwintern im Boden.
- Früh pflanzen und vorgekeimte Knollen nehmen, dann ist ein Teil der Ernte schon da, bevor die Larven zahlreich werden.
- Ab Mai zweimal pro Woche die Blattunterseiten nach Eigelegen absuchen.
Wenn der Befall schon da ist
- Käfer, Larven und Eigelege absammeln und in einem Eimer Wasser mit etwas Spülmittel sammeln. Das ist bei kleinen Beeten die wirksamste Methode.
- Mittel mit Neem (Azadirachtin) sind für den Haus- und Kleingarten zugelassen und wirken gegen junge Larven.
Konventionell: Es gibt zugelassene Mittel gegen fressende Insekten. Die Käfer werden schnell unempfindlich, deshalb nur bei starkem Befall und nicht zu oft dasselbe Mittel.
Nur Mittel verwenden, die für den Haus- und Kleingarten zugelassen sind (Verzeichnis des BVL), und die Gebrauchsanleitung beachten.
Natürliche Gegenspieler
- Laufkäfer: Jagen nachts am Boden Schneckeneier, junge Schnecken und Insektenlarven.
- Blumenwanzen: Kleine Raubwanzen, die Thripse, Spinnmilben und Blattläuse aussaugen.
Diese Pflanzen befällt er besonders
Der Kartoffelkäfer mag Auberginen fast so gern wie Kartoffeln. Nicht neben Kartoffeln pflanzen und die Blätter ab Juni kontrollieren.
Die Larven fressen im Frühsommer innerhalb weniger Tage ganze Pflanzen kahl. Bei Kartoffeln lohnt es sich, die Blattunterseiten von Beginn an zu kontrollieren, bevor die Larven groß werden.
Mehr über Kartoffelkäfer bei Wikipedia
Weitere Schädlinge und Krankheiten
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