Maiszünsler
Raupen bohren sich in Maisstängel und Kolben, die Pflanzen knicken um. Befällt Mais.
Erkennen
Kleine Löcher mit Bohrmehl am Stängel, abgeknickte Fahnen und Stängel, angefressene Kolben. Im Stängel bis 2,5 cm lange, graugelbe Raupen.
Wann: Eiablage Juni bis Juli, Schaden ab Juli
Vorbeugen
- Nach der Ernte die Stängel bodennah abschneiden und klein häckseln oder in den Hausmüll geben: Die Raupen überwintern darin.
- Mais nicht jedes Jahr an dieselbe Stelle säen.
Wenn der Befall schon da ist
- Befallene Stängel und Kolben früh herausschneiden.
- Im Erwerbsanbau werden Schlupfwespen (Trichogramma) gegen die Eier ausgebracht; im Garten lohnt das bei wenigen Pflanzen kaum.
Konventionell: Für den Haus- und Kleingarten gibt es kaum passende Mittel; im Stängel erreichen sie die Raupen ohnehin nicht.
Nur Mittel verwenden, die für den Haus- und Kleingarten zugelassen sind (Verzeichnis des BVL), und die Gebrauchsanleitung beachten.
Natürliche Gegenspieler
- Schlupfwespen: Winzige Wespen, die ihre Eier in Blattläuse und Raupen legen und sie so töten.
- Florfliegen: Die Larven, auch Blattlauslöwen genannt, fressen Blattläuse, Spinnmilben, Thripse und Weiße Fliegen.
Diese Pflanzen befällt er besonders
In warmen Regionen häufig, die Raupen bohren sich ab Sommer in Stängel und Kolben. Nach der Ernte die Stängel nicht stehen lassen, darin überwintern die Raupen.
Mehr über Maiszünsler bei Wikipedia
Weitere Schädlinge und Krankheiten
- Blattläuse
- Nacktschnecken
- Kohlweißling
- Kohlfliege
- Erdflöhe
- Möhrenfliege
- Zwiebelfliege
- Lauchmotte
- Lauchminierfliege
- Rübenfliege
- Selleriefliege
- Kartoffelkäfer
- Spinnmilben
- Weiße Fliege
- Drahtwürmer
- Wühlmäuse
- Bohnenfliege
- Erbsenwickler
- Zikaden
- Blattrandkäfer
- Nematoden
- Kraut- und Braunfäule
- Echter Mehltau
- Falscher Mehltau
- Grauschimmel
- Kohlhernie
- Blattfleckenkrankheit
- Lauchrost
- Maisbeulenbrand
- Minzrost
- Schokoladenfleckenkrankheit
- Tulpenfeuer
- Narzissenfliege
- Kirschessigfliege
- Stachelbeerblattwespe
- Anthraknose der Lupine