Lauchmotte

Schädling · Acrolepiopsis assectella

Kleine Raupen fressen Gänge in Lauch- und Zwiebelblätter bis ins Herz. Befällt Lauch.

Erkennen

Fenster und Löcher in den Blättern, von innen angefressene Blätter, im Herz der Pflanze feiner Kot. Die Raupen sind gelblich grün und bis 1,5 cm lang. Das Herz kann faulen.

Wann: Mai bis September, zwei bis drei Generationen

Vorbeugen

  • Ab Mai ein Kulturschutznetz auflegen, es hält auch die Lauchminierfliege ab.
  • Möhren in Reihen dazwischen säen, sie sollen die Falter verwirren.

Schützende Nachbarn

  • Möhren neben Lauch: Ihr Duft soll die Falter verwirren, ersetzt aber kein Netz.

Wenn der Befall schon da ist

  • Befallene Blätter abschneiden, Raupen absammeln.
  • Mittel mit Bacillus thuringiensis gegen die jungen Raupen spritzen, bevor sie ins Herz gewandert sind.

Konventionell: Es gibt zugelassene Mittel gegen fressende Insekten; im Herz der Pflanze erreichen sie die Raupen aber schlecht. Das Netz schützt besser.

Nur Mittel verwenden, die für den Haus- und Kleingarten zugelassen sind (Verzeichnis des BVL), und die Gebrauchsanleitung beachten.

Natürliche Gegenspieler

  • Schlupfwespen: Winzige Wespen, die ihre Eier in Blattläuse und Raupen legen und sie so töten.

Diese Pflanzen befällt er besonders

  • Lauch

    Die Raupen fressen sich von den inneren Blättern bis ins Herz vor, befallener Lauch fault dann oft von innen. Ab Mai die jungen Herzblätter regelmäßig auf Fraßfenster ansehen, das Netz ist im Sommer der beste Schutz.

Mehr über Lauchmotte bei Wikipedia

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