Nematoden

Schädling · Pratylenchus, Meloidogyne und andere

Winzige Fadenwürmer im Boden, die Wurzeln anstechen und das Wachstum bremsen. Befällt Kartoffeln und Möhren.

Erkennen

Mit bloßem Auge nicht zu sehen. Die Pflanzen bleiben auf einem Teil des Beets klein und welken schnell. An den Wurzeln braune Flecken oder kleine Gallen, Möhren werden beinig und verzweigt, Kartoffeln bleiben klein.

Wann: Den ganzen Sommer, vor allem auf Beeten, auf denen jahrelang dasselbe wächst

Vorbeugen

  • Fruchtfolge einhalten: Nicht jedes Jahr dieselbe Pflanzenfamilie auf dasselbe Beet setzen.
  • Studentenblumen (Tagetes) eine ganze Saison dicht auf befallene Beete säen. Ihre Wurzeln locken die Nematoden an und töten sie ab.
  • Viel Kompost geben: Ein belebter Boden hält Nematoden durch Pilze und Räuber in Schach.

Schützende Nachbarn

Wenn der Befall schon da ist

  • Auf dem Beet ein Jahr lang Tagetes oder Ringelblumen dicht säen und danach einarbeiten.
  • Befallene Wurzeln und Knollen nicht auf den Kompost geben.

Konventionell: Gegen schädliche Nematoden sind für den Haus- und Kleingarten keine Mittel zugelassen. Fruchtfolge und Tagetes sind die wirksamsten Wege.

Nur Mittel verwenden, die für den Haus- und Kleingarten zugelassen sind (Verzeichnis des BVL), und die Gebrauchsanleitung beachten.

Diese Pflanzen befällt er besonders

  • Kartoffeln

    Befallene Pflanzen bleiben auf einzelnen Stellen im Beet klein, die Knollen auch. Tagetes hilft gegen die wandernden Wurzelnematoden, kaum aber gegen Kartoffelzystennematoden: Gegen diese helfen nur resistente Sorten und mindestens vier bis fünf Jahre ohne Kartoffeln, Tomaten und Auberginen auf dem Beet.

  • Möhren

    Möhren werden beinig und verzweigt, wenn Nematoden an den jungen Wurzeln saugen. Tagetes oder Ringelblumen im Vorjahr oder als Reihe dazwischen halten sie klein.

Mehr über Nematoden bei Wikipedia

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